Cappelletti: Eine Reise ins Herz der italienischen Tradition
Cappelletti: Eine Reise ins Herz der italienischen Tradition
Cappelletti sind mehr als nur gefüllte Pasta – sie sind Erinnerung, Familie und Kultur. In jedem kleinen Cappelletto steckt eine Geschichte, handwerkliches Können und der Duft von hausgemachter Brühe bei einem Sonntagsessen. Heute entdecken wir eines der authentischsten Gerichte der zentralitalienischen Küche, besonders aus Emilia-Romagna und den Marken.
Was sind Cappelletti?
Cappelletti sind kleine Nudeltaschen aus frischem Eierteig mit einer Füllung aus Käse oder Fleisch. Ihr Name stammt von ihrer Form – sie sehen aus wie kleine Hüte. Traditionell werden sie in einer kräftigen Fleischbrühe serviert, besonders zu Weihnachten.
Herkunft und Region
Jede Region hat ihre eigene „ursprüngliche“ Version. In der Romagna besteht die Füllung oft aus frischem Käse, Parmigiano Reggiano, Muskatnuss und manchmal Fleisch. In den Marken ist die Füllung oft fleischreicher, z. B. mit Schwein, Kalb oder Schinken.
Wie macht man Cappelletti?
Die Zubereitung braucht Geduld und Liebe zum Detail.
Der Teig besteht aus Mehl und Eiern und wird hauchdünn ausgerollt, traditionell von Hand.
Die Füllung enthält Ricotta oder Raviggiolo, Parmigiano Reggiano, Ei, Salz, Pfeffer und Muskat.
Das Formen: kleine Teigquadrate werden mit Füllung versehen, zu Dreiecken gefaltet und die Enden zu „Hütchen“ geformt.
Cappelletti vs. Tortellini
Oft verwechselt, aber:
Cappelletti sind größer;
Die Füllung kann nur Käse enthalten, im Gegensatz zu den meist fleischgefüllten Tortellini;
Beide werden in Brühe serviert, doch Cappelletti schmecken auch mit Sauce.
Ein Festtagstradition
In der Romagna gilt: Ohne Cappelletti in Brühe ist es kein richtiges Weihnachten. Aber jede besondere Gelegenheit ist ein Grund, sie gemeinsam mit der Familie zuzubereiten.

